Video-Werbeformate &
Tech Specs

Online-Videowerbung umfasst verschiedene Formate, die sich je nach Umfeld, in dem sie geschaltet werden, deutlich unterscheiden. Hier erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Video-Werbeformen und deren Einsatzmöglichkeiten.

Mit AllMediaDesk können Unternehmen Videokampagnen eigenständig auf Websites, YouTube und Streaming-Plattformen buchen.

Die wichtigsten Video-Werbeformate

Videoanzeigen unterscheiden sich vor allem darin, ob sie übersprungen werden können und an welcher Stelle sie innerhalb eines Videos ausgespielt werden. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Werbeformate im Überblick:

Illustration einer überspringbaren Videoanzeige

Überspringbare Videoanzeigen (Skippable Video Ads)

Überspringbare Videoanzeigen sind vor allem von YouTube bekannt. Nutzer können die Werbung nach wenigen Sekunden überspringen.

Auf YouTube werden diese Anzeigen als TrueView In-Stream Ads bezeichnet. Der Zuschauer kann den Spot nach fünf Sekunden beenden. Im Gegenzug dafür erlaubt YouTube aber auch lange Videos als Werbung auszuspielen.

Daneben gibt es noch folgende spezielle Werbeformate bei YouTube:

TrueView for Action

Dieses Format ergänzt das Video um zusätzliche Elemente wie Call-to-Action-Buttons und eignet sich insbesondere für Kampagnen mit dem Ziel, Klicks oder Anfragen zu generieren.

TrueView Discovery Ads (In-Feed Video Ads)

Diese Anzeigen erscheinen in den Suchergebnissen von YouTube oder neben Videos mit ähnlichen Inhalten. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er das Video anklicken und ansehen möchte.

Außerhalb von YouTube sind überspringbare Videoanzeigen deutlich seltener. Auf den meisten Websites sowie auf Streaming-Plattformen werden Videoanzeigen nicht überspringbar ausgespielt.

Illustration für nicht überspringbare Videoanzeigen

Nicht überspringbare Videoanzeigen (Unskippable Video Ads)

Nicht überspringbare Videoanzeigen müssen vollständig angesehen werden, bevor der eigentliche Inhalt startet oder fortgesetzt wird.

Dieses Format wird häufig auf Webseiten, in Mediatheken und auf Streaming-Plattformen eingesetzt. Da der Nutzer die Werbung nicht überspringen kann, sind kurze Spotlängen besonders wichtig.

Wo werden Videoanzeigen ausgespielt?

Neben dem Format spielt auch die Platzierung innerhalb des Videoinhalts eine wichtige Rolle bei der Gliederung von Werbeformaten.

Pre-Roll:

Die Werbung wird vor dem eigentlichen Video ausgespielt. Pre-Roll-Anzeigen gehören zu den am häufigsten gebuchten Videoformaten, da nahezu jeder Nutzer vor Beginn des Inhalts mit dem Werbespot in Kontakt kommt.

Mid-Roll:

Werbung wird inmitten eines Videos ausgespielt. Dieses Format ähnelt den klassischen Werbeunterbrechungen im Fernsehen und wird häufig bei längeren Inhalten eingesetzt.

Post-Roll:

Die Anzeige wird nach dem eigentlichen Inhalt ausgespielt. Da viele Nutzer das Video unmittelbar nach dem Ende verlassen, spielt dieses Format im Markt nur eine untergeordnete Rolle.

Outstream:

Outstream-Anzeigen werden unabhängig von Videoinhalten ausgespielt. Sie erscheinen beispielsweise zwischen Textabschnitten eines Artikels oder innerhalb mobiler Content-Feeds.

Über AllMediaDesk können Werbetreibende Videoanzeigen auf Tausenden Webseiten, auf YouTube sowie bei zahlreichen Streamingdiensten über eine einzige Plattform buchen.

Wie lang sollte eine Videoanzeige sein?

Die technisch zulässige Länge hängt vom jeweiligen Medienanbieter ab, auf dem die Videowerbung geschaltet wird.

In der Praxis haben sich Spotlängen von 6, 15, 20 oder 30 Sekunden etabliert. Längere Werbevideos sind insbesondere auf YouTube möglich, werden jedoch deutlich seltener eingesetzt.

Plattform / Format Max. Länge Überspringbar Hinweise
YouTube TrueView Keine feste Grenze Nach 5 Sek. Am besten unter 3 Minuten bleiben
YouTube Bumper Ad 6 Sekunden Nein Hohe Reichweite, Mobile-first
Nicht überspringbare YouTube Ads 15 oder 30 Sek. Nein Basiert auf Kontakt
Videowerbung auf Webseiten Bis zu 30 Sek. empfohlen Meist nein Unter 30 Sek. performt meist besser
Outstream Video Ads Flexibel Üblicherweise nein Autoplay stumm, Ton per Klick
Werbung in Streamingdiensten Meist 15–30 Sek. Nein Ähnlich wie klassische TV-Spots

YouTube-Anzeigen können technisch auch deutlich länger sein und über 10 Minuten dauern. In der Praxis empfiehlt es sich jedoch, die Videolänge auf unter drei Minuten zu begrenzen, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer aufrechtzuerhalten.

Praxistipp: Das passende Format wählen

Überspringbare Anzeigen geben Nutzern die Möglichkeit, die Werbung nach wenigen Sekunden zu beenden. Sie eignen sich besonders für Kampagnen, die auf freiwillige Interaktion und echtes Interesse abzielen. Nicht überspringbare Anzeigen stellen dagegen sicher, dass die gesamte Werbebotschaft gesehen wird. Dafür ist jedoch eine überzeugende Kreation wichtig, um insbesondere bei Platzierungen innerhalb längerer Videos (Mid-Roll) Ermüdung oder Ablehnung bei den Zuschauern zu vermeiden.

Über das Reporting-Dashboard von AllMediaDesk erhalten Sie wichtige Insights zu Ihrer Kampagne: Sie können nachvollziehen, wo Ihre Anzeigen ausgespielt wurden, wie viele Impressionen erzielt wurden und welche Werbemittel wie performen. Die Auswertungen helfen dabei, Kampagnen zu analysieren und zukünftige Buchungen besser zu planen.

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